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Fachbücher Gerhard Hoppmann 
 
Serie Managementsysteme
Praxistipps zu Managementsystemen
Qualitätspolitik (QMHB) 
Schritt 1
Wenn man ein Qualitätsmanagementsystem aufbauen will/muss ist zunächst die Qualitätspolitik schriftlich festzulegen, in Kraft zu setzen und bekannt zu machen.
 
13.02.2011
16.02.2012
 
Geltungsbereich (QMHB) 
Schritt 2
Der Geltungsbereich oder die Systemgrenze des Managementsystems ist festzulegen.
 
QMGH Prozessleitstand
 
20.02.2011
16.02.2012
 
Verantwortung/Befugnis (QMHB) 
Schritt 3
Die Verantwortung und Befugnis ist festzulegen. Hilfsmittel dazu sind:
Organigramm
Stellenbeschreibung
Pflichtenübertragung
Beauftragten ernennen
Mitarbeiterqualifikation
Verantwortungsmatrix
 
Sie müssen das schriftlich festlegen. Je nach Grösse der Organisation beschreiben im:
a) Qualitätshandbuch oder in
b) Richtlinien
c) Organisationsanweisungen oder
d) QMGH Prozessleitstand
 
27.02.2011
16.02.2012
 
Ausschlüsse (QMHB) 
Schritt 4
Wenn Sie zum Beispiel keine Entwicklung haben, können/müssen Sie die Entwicklung ausschliessen. (Handbuch)
Wenn doch, dann beschreiben Sie das so wie es wirklich gemacht wird. Wenn Sie z. B. kein Pflichtenheft erstellen (ist ja auch ziemlicher Aufwand), dann sollte man das auch nicht beschreiben - immer so wie es wirklich ist.
 
27.02.2011
16.02.2012
 
Begriffe (QMHB) 
Schritt 5
Beschreiben Sie welche Abkürzungen und Begriffe Sie benutzen. Aber nur die man selber benutzt. Man muss nicht solche Begriffe wie Management, Ablauf, Prozess oder Qualität beschreiben, das mittlerweile allgemein bekannt sein.
 
Nur zur Info: es gibt eine Menge unsinniger Definitionen was Qualität ist. Es gibt aber nur meine und die gilt!
 
Qualität heisst Erfüllung der Anforderungen und zwar sei es
a) vom Kunden (Kundenanforderungen)
b) Staat, Gesellschaft
c) Chef, Vorgesetzter, Mitarbeiter, Kollege, Familie etc.
 
Man muss immer die Anforderungen erfüllen - und das ist dann gewünschte Qualität!!!
 
01.03.2011
16.02.2012
 
Ziele (QMHB, Prozessleitstand) 
Schritt 6
Ziele festlegen.
Legen Sie möglichst messbare Ziele fest.
 
Überlegen Sie zunächst welche strategischen Ziele Sie haben,
schreiben Sie diese auf.
 
Dann beschreiben Sie Ihre strategischen Themen.
 
Messbare Ziele festlegen. (Siehe Beispiel Ziele - rechts)
 
 
Gut geeignet:
QMGH Prozessleitstand mit Ampel und Radar
 
01.03.2011
16.02.2012
 
Beispiel Planung 
Schritt 7
Beschreiben Sie, wie Sie Ihre Vorgaben planen, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten. Zum Beispiel:
-Strategische Planung
-Monatsplanung
-Fertigungsplanung
-Montageplanung
-Prüfplanung
-Personalplanung
-Planung Qualitätsmanagement etc.
 
Am besten im Qualitätsmanagementsystemhandbuch beschreiben. Sie sollten keine Doppelspurigkeiten vornehmen. Einmal beschreiben reicht. (Handbuch ist O. K., aber nicht zusätzlich noch zum Beispiel Richtlinie, Ablauf, Prozessdiagramm, Anweisung etc.). Muss nicht sein. Nur einmal beschreiben!
 
Schreiben Sie einfach und verständlich und machen keine Romane daraus und schreiben sie so wie es wirklich gemacht wird!
 
01.03.2011
16.02.2012
 
Dokumentenlenkung 
Schritt 8
Qualitätsrelevante Dokumente müssen gelenkt werden. Legen Sie zunächst fest, welche Dokumente qualitätsrelevant sind. Telefonlisten sind sicher nicht qualitätsrelevant. Teilen Sie Ihre Dokumente in Gruppen ein, zum Beispiel:
- Qualitätsmanagementsystemhandbuch (QMH)
- Richtlinien (RL)
- Organsationsanweisungen (OA)
- Arbeitsanweisungen (AA oder AAW)
- Verfahrensanweisungen (VA)
- Pläne, Formulare (PF)
- Zeichnungen (ZG)
- Prüfpläne (siehe Pläne [PF])
- Auditplan (PF)
-Qualifizierungsplan (PF)
 
Lassen Sie nicht zu, dass sich eine Dokumentenflut entwickelt, denn das ist MUDA=Verschwendung pur. Bei der Dokumentenlenkung kann man viel falsch machen.
 
Dokumente müssen:
1. Eine Identifikation aufweisen, z. B. eine Nummer, zum Beispiel: Pläne PF 100-1, PF 100-2, PF 100-3 usw. RL 10-1, RL 10-2 usw.
2. Der Dokumentenstatus muss drauf sein, z. B. : Index:00, Index:01, Index:03 usw. oder Version: 01, Version:02 usw.
3. Geprüft und freigegegeben werden.
 
Sie müssen sicherstellen, dass nur aktuelle und gültige Dokumente verwendet werden.
 
Es gibt gute Software zur Dokumentenlenkung, z. B. BabtecDok.
Man kann Dokumente gut mit einer Excelmatrix lenken (hängt aber von der Grösse der Organisation und der Anzahl Dokumente ab)
 
QMGH: Prozessleitstand (wenn nicht so viele Dokumente)
QMGH: Matrix, Tabelle
 
 
01.03.2011
16.02.2012
 
Prozesse 
Demnächst
 
Korrekturmassnahmen (QMGH) 
Schritt 9
Legen Sie schriftlich fest, welche Massnahmen getroffen werden, wenn Fehler festgestellt werden bzw. auftreten.
 
z. B.:
Sperrungen
Nacharbeit
Massnahmen bei Reklamationen
Marktrückruf
 
Dokumentiertes Verfahren, d. h. schriftlich
a) Handbuch
b) Verfahrensanweisung Korrekturmassnahmen
c) FMEA
 
01.03.2011
16.02.2012
 
Vorbeugemassnahmen (QMHB) 
Schritt 10
Legen Sie schriftlich fest, wie Sie Fehler
vermeiden.
 
z. B.
Begleitkarten
Qualitätsregelkarten
Prüfpläne
Paretoanalysen
FMEA
Reklamationsmanagement
 
 
Dokumentiertes Verfahren, d. h. schriftlich festlegen
a)Handbuch
b)Verfahrensanweisung Vorbeugemassnahmen
c)FMEA
 
01.03.2011
16.02.2012
 
Audit 

Schritt 11

Legen Sie schriftlich fest, wie Audits durchgeführt werden (Handbuch, Verfahrensanweisung)
 
a) Audits planen
b) Auditprogramm erstellen
c) Audits durchführen
 
Dokumentiertes Verfahren, d. h. es muss schriftlich festgelegt werden
a) Handbuch
b) Verfahrensanweiung internes Audit
c) QMGH Prozessleitstand (Auditplan, Massnahmenpalnung)
 
 
22.07.2011
16.02.2012 
 
 
Prüfungen, Prüfstatus 
Schritt 12

Legen Sie schriftlich fest, wie geprüft, wie die Messmittelüberwachung gehandhabt wird, wie die jeweiligen Arbeitsschritte dokumentiert werden (Handbuch)

 

a) Prüfungen, Prüfmittel und Prüfstatus festlegen

b) Welche Prüfungen (Was, Wann, Wie, Wie oft)?

c) Welche Prüfmittel (Kalibrierung, Prüfintervalle, Genauigkeitsklasse)?

d) Welche Kennzeichnung der Einheiten, Vorgänge (Prüfstatus)?

 

 

22.07.2011

16.02.2012

 
Messmittelüberwachung 
Schritt 13
 
Alle qualitätsrelevanten Messmittel müssen überwacht und gelenkt werden. Die qualitätsrelevanten Messmittel müssen erfasst und eindeutig kennzeichnet werden (Gravieren, Ätzen, Elektroschreiber oder bestehende Nummer). Aber nur relevante Messmittel (gilt auch für Umwelt- und Arbeitsschutz).
Beispiel: Werkzeugbau. Wenn die Werkzeuge von der Qualitätssicherung oder der Stanzerei abgenommen werden, dann müssen die Messmitel des Werkzeugbaus nicht überwacht werden.
 
Die Überwachung muss auf nationale und internationale Normalien zurückgeführt werden können. So kann man zum Beispiel ein zertifiziertes Endmass verwenden und damit Messschieber, Bügelmessschrauben, Tiefenmesser, Messuhren etc. kalibiert werden. Für Härteprüfgeräte kann man eine zertifizierte Verglaichplatte verwenden. Messmittel die man selber nicht kalibrieren kann, sollte man durch Kalibrierstellen prüfen lassen (mit Zertifikat)
 
Alle Messmittel erfassen Sie:
a) mit einer speziellen Messmittelsoftware
b) mit einer Exceltabelle
c) QMGH Prozessleitstand mit Link auf die Messmittelregelkarten (MRK) Histrogramm und Messwertverlauf
 
Bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) ist in der Regel eine Exceltabelle ausreichend. Besser noch integrieren Sie ihre Messmitelüberwachung in den QMGH Prozessleitstand, dann bleibt Ihr managementsystem schlank.
 
Beschreiben Sie die messmittelüberwachung kurz, knapp und bündig im Handbuch. Beachten Sie, dass Sie festlegen müssen, was zu tun ist, wenn fehlerhafte Messungen festgestellt werden.
 
Zugehörige Dokumenten könnten sein:
a) Handbuch
b) Verfahrensanweisung Messmittelüberwachung (nicht unbedingt nötig)
c) QMGH Prozessleitstand
 
 
16.02.2012
 
 
 
Managementreview 
Demnächst
 
Ressourcen 
Demnächst
 
Kommunikation 
Demnächst
 
Qualifikation 
Schritt 13
Die Mitarbeiter müssen für qualitätsrelevante Tätigkeiten qualifiziert, ausgebildet und/oder geschult sein. Bezüglich Arbeits- und Umweltschutz kommen noch weitere Anforderungen dazu (z. B. Unterweisung, Instruktion in Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz). Insbesondere ist beim Arbeitsschutz das eine Forderung der jeweiligen Gesetze!
Um diese Anforderungen umsetzen müssen:
a) den Qualifikationsbedarf ermitteln
b) sollten Sie einen Schulungsplan führen
c) Notwendige nachweise erbringen
d) Beauftragte der Geschäftsführung schriftlich ernennen
e) Einarbeitung nachweisen (Arbeitsschutz)
f) Sicherheitsunterweisung nachweisen (Arbeitsschutz)
 
Gut geeignet ist eine Mitarbeiterqualifikation (QMGH Mitarbeiterqualifikation)
 
16.02.2012
 
Arbeitsumgebung 
Bei der Arbeitsumgebung ist eigentlich nur zu prüfen, ob die Umgebung für die Aufgaben geeignet ist.
Tipp: Ordnung und Sauberkeit sind die Visitenkarten eines Unternehmens
 
16.02.2012
 
Messung, Analyse 
Demnächst
 

Herzlich Willkommen

Stand 16.02.2012

 

Neu: Tabelle mit grafischer Visualisierung von Blutdruckwerten (SYS, DIA, Puls, Datum, Uhrzeit, Bemerkungen (Gratis, Kostenlos)) [16.02.2012]

 

Neu drei neue QRK (22.03.2011)

Toleranz: 0,15  - 0,3  - 0,2

Schrittbreite: 0,01

Messwerte: 100

Neu FMEA mit Ampelvisualiserung (Exceltabellen) [27.02.2011]

Neu Tabelle für Versuchsplanung im "Ein Euro Shop" [01.03.2011]

Neu Kochbuch: "Neues aus Thedos Küche" [02.03.2011]

Neu finden Sie eine kleine Serie zu Managementsystemen weiter unten. Diese Serie wird regelmässig oder immer wieder einmal aktualisiert.

 

 

Herzlich Willkommen in unserem etwas anderen Online-Shop.

Ich freue mich über Ihren Besuch und wünsche viel Spaß beim Shoppen.

Fast alle Produkte drehen sich rund um Managementsysteme aber auch andere Dinge sind hier präsent. Erkundigen Sie sich auch über die QMGH Dienstleistungen sowie QMGH Seminare. Empfehlen Sie diese Seite weiter, wenn Sie Ihnen gefällt. Ich werde regelmässig neue Produkte entwickeln und hier im Shop anbieten. Haben Sie Fragen, haben Sie Wünsche, dann schicken Sie mir ein mail! Unter Kontakt oder hoppmann@qmgh.ch, denn Fragen kostet nichts!

 

Wir senden Ihnen die Produkte (Dateien) per email mit einer Rechnung zu. Ich habe die Preise nach dem Discounterprinzip festgelegt - denn "Gutes" muss nicht unbedingt teuer sein. Schauen Sie in unsere Fundgrube, dort finden Sie Gratisprogramme und Programme zum "Testen", zum "Ausprobieren" oder zur "Ansicht", die nicht bezahlt werden müssen.

 

Ich freue mich, wenn Sie wieder mal reinklicken.

 

Freundliche Grüsse

Gerhard Hoppmann


QMGH Betriebsanweisungen 
 
Über mich
Name:                 Gerhard Hoppmann
Wohnort:             Wil, St. Gallen, Schweiz, seit 22 Jahren
Geboren in:          Aurich, Ostfriesland, Nierdersachsen, Deutschland
Alter:                   53 Jahre,
Familienstand:      Verheiratet, eine Tochter
Ausbildung:          Werkzeugmacher
                           Dipl. Ing. Werkstofftechnik
                           Qualitätstechnik III, SAQ, EOQ
                           Netzwerksystemmanager
                           Auditorenausbildung, Assessorausbildung EFQM
 
Berufserfahrung:  Projektingenieur Thermische Spritztechnik
                           Projektingenieur Vakuumhärten und -löten
                           Betriebsleitung Härterei
                           (Härten, Vergüten, Vakuumhärten und -löten)
                           Projektingenieur Aufbau QS Netzwerk
                           Einführung SPC/QRK
                           Projektingenieur QS-Messwesen
                           Leitung der Qualitätssicherung eines namhaften Unternehmens
                           Qualitätsbeauftragter
                           Umweltschutzbeauftragter
                           Sicherheitsbeauftragter (Arbeitsschutzbeauftragter)
                           Einführung und Aufbau Betriebliches Vorschlagswesen, KVP,
                           Managementsysteme
 
Selbstständig:     seit 1999
Referenzen:        Aufbau diverser Managementsysteme nach ISO 9001,
                          iclusive Zertifizierungen
                          Aufbau intergaler Managementsysteme nach ISO 9001,
                          ISO 14001, OHSAS 18001, inclusive Zertifizierungen
                          Aufbau betriebliches Vorschlagswesen
                          (bis heute die Nr. 1 im Vergleich)
                          Aufbau KVP und Verbesserungsmanagement
                          Aufbau Fehlermanagementsysteme, Paretoanalysen,
                          Qualitätsregelkarten
 
Experte für:        Qualitätsmanagement nach ISO 9001
                          Umweltmanagement nach ISO 14001
                          Arbeits- und Gesundheitsschutz nach OHSAS 18001
                          Integrale Managementsysteme
                          Betriebliches Vorschlagswesen, KVP
                          Risiko- und Gefährdungsbeurteilungen
 
Hobbies:             Grosse Fahrradtouren (1.700 bis 3.500 km)
                          Den Sommer geniessen
                          Bücher schreiben
                          Die Selbstständigkeit (seit 1999)
                          Erfolgsreich Systeme einführen (Ich liebe es, wenn es funktioniert)
 
Motto:                 Einfach und leicht
 
 
 
 
 
 
 
Praktische Umsetzung Qualitätsmanagementhandbuch 
QMBH (Buchauszug, ist noch in Bearbeitung)
Beispiel Unternehmensgrundsätze Qualität

 

Qualitätsgrundsätze

Die nachfolgend aufgeführten Grundsätze leiten sich aus den Unternehmenszielen und der Unternehmenskultur ab. Das Management hat dafür Sorge zu tragen, dass sie als ständige Verpflichtung verstanden und in die Praxis umgesetzt werden.

 

Die Herstellung hochwertiger und sicherer Produkte ist eines der  wichtigsten Unternehmensziele. Der Erhalt und Ausbau unserer Spitzenposition hat Vorrang.

 

Qualität dient dem Kunden. Seine Erwartungshaltung ist deshalb der  Maßstab für unser Produkte und Leistungen, auch bei Vertrieb und Kundendienst.

 

Qualität heißt, gemeinsam definierte Anforderungen im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen "fehlerfrei" und "gleich richtig" zu erfüllen.

 

Die geforderten Leistungen dürfen nicht durch Qualitätseinbußen beeinträchtigt werden.

 

Qualität kann nur durch kooperative Zusammenarbeit abteilungsintern und bereichsübergreifend erreicht werden. Dabei bleibt die

Leistung jedes Einzelnen wichtig.

 

Die Qualität unserer Produkte wird auch von den Zulieferungen bestimmt. Die Lieferanten sind deshalb eng in unser

Qualitätsverständnis einzubinden.

 

Qualitätssicherung darf nicht mehr nur Prüfung nach Vorgabe sein, sondern

Prozessbeherrschung, nachhaltiges Abstellen von Fehlern bzw. von

Schwachstellen hat Priorität.

 

Die Qualität der eingebrachten Ideen und Erfahrungen zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität hat ebenfalls eine grosse Bedeutung. Aufwand und Wirksamkeit sind ständig zu überprüfen.

20.02.2011

 
Beispiel Verantwortung und Befugnis 
QMBH (Buchauszug, ist noch in Bearbeitung)
 

Geschäftsführung (QFGF)

Für die Qualität der Produkte, den Umweltschutz, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie den internen/externen Dienstleistungen von QFGH Productions GmbH & Co. KG ist der Geschäftsführer (QFGF) verantwortlich. 

 

Beauftragter der obersten Leitung [Qualitäts- Umwelt- Arbeits- und Gesundheitsschutzbeauftragter ] (QFQE)

Der Leiter (in) Qualitätssicherung/Entwicklung (QFQE) ist Beauftragter der Geschäftsführung für die Qualität im Sinne der ISO 9001, für den Umweltschutz im Sinne der ISO 14001 und ist Arbeitsschutzbeauftragter im Sinne der OHSAS 18001 sowie der EKAS RL 6508.

Er/Sie ist beauftragt, das beschriebene Managementsystem ständig zu bewerten und erforderliche Maßnahmen auszuweisen bzw. der Geschäftsführung zur Entscheidung vorzulegen. Der Beauftragte der obersten Leitung überprüft permanent die Wirksamkeit des Managementsystems.

 

Fachbereiche

Die Abteilungsleiter und Koordinatoren der einzelnen Fachbereiche sind im

o. g. Sinne für die Erreichung ihrer Ziele selbst verantwortlich. Sie koordinieren ihre Aktivitäten im Rahmen der Zielsetzungen des Managementsystems.

 

Übertragung und Ausführung

Jeder Vorgesetzte ist verantwortlich für die Anforderungen, die sich für ihn aus dem Managementsystem ergeben. Weiterhin hat er in ausreichendem Masse dafür Sorge zu tragen, dass seinen Mitarbeitern die Aufgabenstellung bekannt und deren Erfüllung möglich ist. Die Ausführung von Aufgaben aus seinem Bereich kann er dem/den ihm unterstellten Mitarbeiter/n übertragen.

 

Seine Verantwortung für diese Aufgaben kann er jedoch nicht übertragen!

Verantwortung der Leitung ist in der Richtlinie RL 10-03 „Verantwortung und Befugnis“ und der zugehörigen Stellenbeschreibung beschrieben.

 

Zugehörige Dokumente

RL 10-02 Verantwortung und Befugnis

HB 1000 Handbuch Managementsystem

Organigramm

Stellenbeschreibungen

 

27.02.2011

 
Beispiel Korrektur- und Vorbeugemassnahmen 
 
QMBH (Buchauszug, ist noch in Bearbeitung)
 

Vorbeugende Maßnahmen Arbeitssicherheit und Umweltschutz

Alle Bereiche erstellen, wo gefordert, Risikobeurteilungen und leiten daraus entsprechende Maßnahmenpläne ab. Mindestens einmal pro Jahr werden Sicherheitsgespräche mit entsprechender Sicherheitsunterweisung durchgeführt. Für Notfälle liegen entsprechende Notfallpläne vor.

ØErmittlung der Umweltaspekte
ØErmittlung von Gefährdungen

 

Verhütungsmaßnahmen

Um mögliche Risiken zu beurteilen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten, werden folgende Methoden zur Fehlervermeidung angewandt:

ØAudits
ØLieferantenbeurteilungen
ØWareneingangsprüfungen
ØMaschinen- und Prozessfähigkeitsuntersuchungen
ØQualitätsprüfungen
ØSperrungen
ØNacharbeit
ØBegehungen
ØSicherheitsunterweisungen
ØGeplante Instandhaltung/Wartung
ØÜberwachung Messmittel, Analysengeräte
ØEndprüfungen der Produkte
ØGetrennte Lagerbereiche für Öl und Chemikalien
ØMonatssitzung mit den Themen Leistung, Verbesserung,
Qualität-, Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz

 

Die Vorbeugemaßnahmen sind in den jeweiligen Prozessleitständen beschrieben.

 

Zugehörige Dokumente

QMGH Prozessleitstände

 

 

 

Korrekturmassnahmen

 

Interne Fehlermeldungen

Für die Ermittlung der Fehlerursachen und die Einleitung von Korrekturmaßnahmen, sowie deren Überwachung auf Wirksamkeit, ist der für die Maßnahme zuständige Abteilungsleiter zuständig.

Bei Schwachstellen, die durch ein Audit festgestellt werden, ist für die Überwachung der Korrekturmaßmahmen das interne Auditteam und der tangierte Abteilungsleiter zuständig.

 

Kundenreklamationen / Schadensberichte

Eingehende und zu bearbeitenden Reklamationen und Garantieleistungen werden von QFQE bearbeitet. QFQE erstellt einen "Technischen Schadensbericht, und leitet diesen an die Geschäftsführung und an den jeweiligen Abteilungsleiter weiter. Nach der Ursachenanalyse werden bei Notwenigkeit Korrekturmaßnahmen eingeleitet.

Für die systematische Erfassung, Meldung, Auswertung und Einleitung von Korrekturmaßnahmen ist die Qualitätssicherung zuständig.

Die Korrekturmaßnahmen sind in den jeweiligen Prozessleitständen beschrieben.

 

Zugehörige Dokumente

QMGH Prozessleitstände

 
Planung und Ziele (QMHB) 
 

Planung, Ziele, Programme und Aspekte Q, US, AS, GS

Die Fertigung und Montage werden durch die Arbeitsvorbereitung (AVOR) geplant und gesteuert. Die Qualitätssicherung erstellt entsprechende Prüfpläne für die notwendigen Qualitätsprüfungen.

 

Weitere Planungen:

Jahresplanung Menge

Jahresplanung Material, Komponenten (Beschaffung)

Monatsplanung Fertigung, Montage

Auditplanung (Planung für vier Jahre)

Schulungsplanung

Planung Instandhaltung

Sachkostenplanung

In den Prozessleitständen werden entsprechende Programme (Q, US, GS, AS) für Vorgaben, Aktionen und Kosten erstellt.

Ziele werden TOP – DOWN vereinbart und in den Prozessleitständen wird permanent die Zielerreichung beurteilt (Ampel, Radar, Erfüllungsgrad).

Die Aspekte für (Q, US, AS, GS) werden ermittelt und in den Prozessleitständen dargestellt.

 

Zugehörige Dokumente

QMGH Prozessleitstände

 
Bücher Gerhard Hoppmann 
 
Neues/Infos 



*


 
Beispiele 
Auf dieser Seitenhälfte sind Beispiele dargestellt
 
Beispiel Qualitätspolitik 
Qualität heisst "Erfüllung" der (Kunden)-Anforderungen
Ohne Kunden sind wir nichts, denn unsere Kunden entscheiden, ob es uns morgen noch gibt. die Erfüllung der Kundenanforderungen hat höchste Priorität. Diese Aufgabe kann nur gemeinsam geschafft werden, indem jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter seinen Beitrag zur Erreichnung höchster Kundenzufriedenheit leistet. Unser Anspruch ist "TOP Qualität" überall, sei es nun in der Verwaltung, in Fertigung und Montage oder unsere Produkte selbst - wir arbeiten und liefern auf TOP Niveau. Die Detailvorgaben sind unseren Unternehmensgrundsätzen festgeschrieben.
 
13.02.2011
 
Beispiel Geltungsbereich 
Beispiel Geltungsbereich 

 

Geltungsbereich

Der Geltungsbereich des

Managementsystems von QMGH

bezieht sich auf die gesamte

Firma QMGH und die hergestellten

Produkte.

 
Branche: Metallverarbeitung
 
20.02.2011
 
Beispiel Ausschlüsse 

Eine Entwicklung gemäß

der ISO 9001, Normpunkte

7.3, 7.3.1, 7.3.2, 7.3.3,

7.3.4, 7.3.5, 7.3.6 wird

bei QFGH nicht gemacht.

Die o. g. Normpunkte

werden vom

Q-System

ausgeschlossen.

Unter Entwicklung

verstehen wir:

ØNeue Materialien,
Stoffe,
Komponenten
ØNeue Verfahren
Fertigungstechnologien,
 
27.02.2011
 
Beispiel Begriffe 
Beispiele für Begriffe,
Abkürzungen 
BU:  Betriebsunfall  
AFO:  Arbeitsfolgen 
AS:  Arbeitsschutz
BA:  Betriebsanweisung
EN:  Europäische Norm
GS:  Gesundheitsschutz
GBU: 
Gefährdungsbeurteilung
ISO:  Internationale
Standard Organisation
MFU: 
Messmittelfähigkeits-
untersuchung
NBU:  Nicht Betriebsunfall
MR:  Managementreview
PB:  Prozessbeschreibung
PE:  Personal
PF:  Plan, Formular
QB:  Qualitätsbeauftragter
QM:  Qualitätsmanagement
QMHB:  Handbuch
RBU:  Risikobeurteilung
PM:  Produktionsmenge
US:  Umsatz
NA:  Nacharbeiten (Anzahl)
BS:  Betriebsstunden
SK:  Sachkosten 
 
Beispiel Ziele 
Einge Beispiele:
Produktionsmengen
Anzahl Nacharbeiten
Anzahl Sperrungen
Anzahl Fehler
Ausfallzeiten Krank
Ausfallzeiten BU
Ausfallzeiten NBU
Produktivität
Anzahl Betriebsstunden
Menge an Ausschuss
Sachkosten
Anzahl Verbesserungsvorschläge
Anzahl Reklamationen
Anzahl Garantiefälle
Anzahl Arbeitsunfälle
 
Aber auch möglich sind:
Umsatz
Absatz
Lieferfähigkeitsgrad
Lagerbestand
Lagerreichweite
Prämien VV
Einsparung VV
 
Daraus lassen sich einige
Kennzahlen berechnen, z. B.:
Fehlerkosten
Fehlerkosten/Einheit
Qualitätsverlustkosten
Ausschusskosten
Nacharbeitskosten
Reklamationsquote
Garantiequote
Arbeitsunfälle/Stunde
ppm
Kennzahlen pro Einheit
Kennzahlen pro Betriebsstunde
Kennzahlen pro Mitarbeiter
Kennzahlen in %
 
usw.
 
QMGH Prozessleitstand mit
Ampelvisiualiserung
Erfüllungsgrad
Radar
Diagramme und Trends und vieles mehr.
 
Beispiel Planung 
Demnächst
 
Beispiel Dokumentenlenkung 
Demnächst
 
Beispiel Messmittelüberwachung 
Demnächst
 
Beispiel Prozesse 
Demnächst