 
Praxistipps zu Managementsystemen
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Qualitätspolitik (QMHB) |
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Schritt 1 Wenn man ein Qualitätsmanagementsystem aufbauen will/muss ist zunächst die Qualitätspolitik schriftlich festzulegen, in Kraft zu setzen und bekannt zu machen. 13.02.2011 16.02.2012
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Geltungsbereich (QMHB) |
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Schritt 2 Der Geltungsbereich oder die Systemgrenze des Managementsystems ist festzulegen. QMGH Prozessleitstand 20.02.2011 16.02.2012
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Verantwortung/Befugnis (QMHB) |
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Schritt 3 Die Verantwortung und Befugnis ist festzulegen. Hilfsmittel dazu sind: Organigramm Stellenbeschreibung Pflichtenübertragung Beauftragten ernennen Mitarbeiterqualifikation Verantwortungsmatrix Sie müssen das schriftlich festlegen. Je nach Grösse der Organisation beschreiben im: a) Qualitätshandbuch oder in b) Richtlinien c) Organisationsanweisungen oder d) QMGH Prozessleitstand 27.02.2011 16.02.2012
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Begriffe (QMHB) |
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Schritt 5 Beschreiben Sie welche Abkürzungen und Begriffe Sie benutzen. Aber nur die man selber benutzt. Man muss nicht solche Begriffe wie Management, Ablauf, Prozess oder Qualität beschreiben, das mittlerweile allgemein bekannt sein. Nur zur Info: es gibt eine Menge unsinniger Definitionen was Qualität ist. Es gibt aber nur meine und die gilt! Qualität heisst Erfüllung der Anforderungen und zwar sei es a) vom Kunden (Kundenanforderungen) b) Staat, Gesellschaft c) Chef, Vorgesetzter, Mitarbeiter, Kollege, Familie etc. Man muss immer die Anforderungen erfüllen - und das ist dann gewünschte Qualität!!! 01.03.2011 16.02.2012
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Ziele (QMHB, Prozessleitstand) |
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Schritt 6 Ziele festlegen. Legen Sie möglichst messbare Ziele fest. Überlegen Sie zunächst welche strategischen Ziele Sie haben, schreiben Sie diese auf. Dann beschreiben Sie Ihre strategischen Themen. Messbare Ziele festlegen. (Siehe Beispiel Ziele - rechts) Gut geeignet: QMGH Prozessleitstand mit Ampel und Radar 01.03.2011 16.02.2012
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Beispiel Planung |
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Schritt 7 Beschreiben Sie, wie Sie Ihre Vorgaben planen, um die gewünschten Ergebnisse zu erhalten. Zum Beispiel: -Strategische Planung -Monatsplanung -Fertigungsplanung -Montageplanung -Prüfplanung -Personalplanung -Planung Qualitätsmanagement etc. Am besten im Qualitätsmanagementsystemhandbuch beschreiben. Sie sollten keine Doppelspurigkeiten vornehmen. Einmal beschreiben reicht. (Handbuch ist O. K., aber nicht zusätzlich noch zum Beispiel Richtlinie, Ablauf, Prozessdiagramm, Anweisung etc.). Muss nicht sein. Nur einmal beschreiben! Schreiben Sie einfach und verständlich und machen keine Romane daraus und schreiben sie so wie es wirklich gemacht wird! 01.03.2011 16.02.2012
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Dokumentenlenkung |
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Schritt 8 Qualitätsrelevante Dokumente müssen gelenkt werden. Legen Sie zunächst fest, welche Dokumente qualitätsrelevant sind. Telefonlisten sind sicher nicht qualitätsrelevant. Teilen Sie Ihre Dokumente in Gruppen ein, zum Beispiel: - Qualitätsmanagementsystemhandbuch (QMH) - Richtlinien (RL) - Organsationsanweisungen (OA) - Arbeitsanweisungen (AA oder AAW) - Verfahrensanweisungen (VA) - Pläne, Formulare (PF) - Zeichnungen (ZG) - Prüfpläne (siehe Pläne [PF]) - Auditplan (PF) -Qualifizierungsplan (PF) Lassen Sie nicht zu, dass sich eine Dokumentenflut entwickelt, denn das ist MUDA=Verschwendung pur. Bei der Dokumentenlenkung kann man viel falsch machen. Dokumente müssen: 1. Eine Identifikation aufweisen, z. B. eine Nummer, zum Beispiel: Pläne PF 100-1, PF 100-2, PF 100-3 usw. RL 10-1, RL 10-2 usw. 2. Der Dokumentenstatus muss drauf sein, z. B. : Index:00, Index:01, Index:03 usw. oder Version: 01, Version:02 usw. 3. Geprüft und freigegegeben werden. Sie müssen sicherstellen, dass nur aktuelle und gültige Dokumente verwendet werden. Es gibt gute Software zur Dokumentenlenkung, z. B. BabtecDok. Man kann Dokumente gut mit einer Excelmatrix lenken (hängt aber von der Grösse der Organisation und der Anzahl Dokumente ab) QMGH: Prozessleitstand (wenn nicht so viele Dokumente) QMGH: Matrix, Tabelle 01.03.2011 16.02.2012
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Korrekturmassnahmen (QMGH) |
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Schritt 9 Legen Sie schriftlich fest, welche Massnahmen getroffen werden, wenn Fehler festgestellt werden bzw. auftreten. z. B.: Sperrungen Nacharbeit Massnahmen bei Reklamationen Marktrückruf Dokumentiertes Verfahren, d. h. schriftlich a) Handbuch b) Verfahrensanweisung Korrekturmassnahmen c) FMEA 01.03.2011 16.02.2012
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Vorbeugemassnahmen (QMHB) |
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Schritt 10 Legen Sie schriftlich fest, wie Sie Fehler vermeiden. z. B. Begleitkarten Qualitätsregelkarten Prüfpläne Paretoanalysen FMEA Reklamationsmanagement Dokumentiertes Verfahren, d. h. schriftlich festlegen a)Handbuch b)Verfahrensanweisung Vorbeugemassnahmen c)FMEA 01.03.2011 16.02.2012
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Audit |
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Schritt 11
Legen Sie schriftlich fest, wie Audits durchgeführt werden (Handbuch, Verfahrensanweisung) a) Audits planen b) Auditprogramm erstellen c) Audits durchführen Dokumentiertes Verfahren, d. h. es muss schriftlich festgelegt werden a) Handbuch b) Verfahrensanweiung internes Audit c) QMGH Prozessleitstand (Auditplan, Massnahmenpalnung) 16.02.2012
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Prüfungen, Prüfstatus |
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Schritt 12
Legen Sie schriftlich fest, wie geprüft, wie die Messmittelüberwachung gehandhabt wird, wie die jeweiligen Arbeitsschritte dokumentiert werden (Handbuch)
a) Prüfungen, Prüfmittel und Prüfstatus festlegen
b) Welche Prüfungen (Was, Wann, Wie, Wie oft)?
c) Welche Prüfmittel (Kalibrierung, Prüfintervalle, Genauigkeitsklasse)?
d) Welche Kennzeichnung der Einheiten, Vorgänge (Prüfstatus)?
22.07.2011
16.02.2012
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Messmittelüberwachung |
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Schritt 13 Alle qualitätsrelevanten Messmittel müssen überwacht und gelenkt werden. Die qualitätsrelevanten Messmittel müssen erfasst und eindeutig kennzeichnet werden (Gravieren, Ätzen, Elektroschreiber oder bestehende Nummer). Aber nur relevante Messmittel (gilt auch für Umwelt- und Arbeitsschutz). Beispiel: Werkzeugbau. Wenn die Werkzeuge von der Qualitätssicherung oder der Stanzerei abgenommen werden, dann müssen die Messmitel des Werkzeugbaus nicht überwacht werden. Die Überwachung muss auf nationale und internationale Normalien zurückgeführt werden können. So kann man zum Beispiel ein zertifiziertes Endmass verwenden und damit Messschieber, Bügelmessschrauben, Tiefenmesser, Messuhren etc. kalibiert werden. Für Härteprüfgeräte kann man eine zertifizierte Verglaichplatte verwenden. Messmittel die man selber nicht kalibrieren kann, sollte man durch Kalibrierstellen prüfen lassen (mit Zertifikat) Alle Messmittel erfassen Sie: a) mit einer speziellen Messmittelsoftware b) mit einer Exceltabelle c) QMGH Prozessleitstand mit Link auf die Messmittelregelkarten (MRK) Histrogramm und Messwertverlauf Bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) ist in der Regel eine Exceltabelle ausreichend. Besser noch integrieren Sie ihre Messmitelüberwachung in den QMGH Prozessleitstand, dann bleibt Ihr managementsystem schlank. Beschreiben Sie die messmittelüberwachung kurz, knapp und bündig im Handbuch. Beachten Sie, dass Sie festlegen müssen, was zu tun ist, wenn fehlerhafte Messungen festgestellt werden. Zugehörige Dokumenten könnten sein: a) Handbuch b) Verfahrensanweisung Messmittelüberwachung (nicht unbedingt nötig) c) QMGH Prozessleitstand 16.02.2012
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Qualifikation |
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Die Mitarbeiter müssen für qualitätsrelevante Tätigkeiten qualifiziert, ausgebildet und/oder geschult sein. Bezüglich Arbeits- und Umweltschutz kommen noch weitere Anforderungen dazu (z. B. Unterweisung, Instruktion in Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz). Insbesondere ist beim Arbeitsschutz das eine Forderung der jeweiligen Gesetze! Um diese Anforderungen umsetzen müssen: a) den Qualifikationsbedarf ermitteln b) sollten Sie einen Schulungsplan führen c) Notwendige nachweise erbringen d) Beauftragte der Geschäftsführung schriftlich ernennen e) Einarbeitung nachweisen (Arbeitsschutz) f) Sicherheitsunterweisung nachweisen (Arbeitsschutz) Gut geeignet ist eine Mitarbeiterqualifikation (QMGH Mitarbeiterqualifikation) 16.02.2012
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Herzlich Willkommen
Stand 16.02.2012
Neu: Tabelle mit grafischer Visualisierung von Blutdruckwerten (SYS, DIA, Puls, Datum, Uhrzeit, Bemerkungen (Gratis, Kostenlos)) [16.02.2012]
Neu drei neue QRK (22.03.2011)
Toleranz: 0,15 - 0,3 - 0,2
Schrittbreite: 0,01
Messwerte: 100
Neu FMEA mit Ampelvisualiserung (Exceltabellen) [27.02.2011]
Neu Tabelle für Versuchsplanung im "Ein Euro Shop" [01.03.2011]
Neu Kochbuch: "Neues aus Thedos Küche" [02.03.2011]
Neu finden Sie eine kleine Serie zu Managementsystemen weiter unten. Diese Serie wird regelmässig oder immer wieder einmal aktualisiert.
Herzlich Willkommen in unserem etwas anderen Online-Shop.
Ich freue mich über Ihren Besuch und wünsche viel Spaß beim Shoppen.
Fast alle Produkte drehen sich rund um Managementsysteme aber auch andere Dinge sind hier präsent. Erkundigen Sie sich auch über die QMGH Dienstleistungen sowie QMGH Seminare. Empfehlen Sie diese Seite weiter, wenn Sie Ihnen gefällt. Ich werde regelmässig neue Produkte entwickeln und hier im Shop anbieten. Haben Sie Fragen, haben Sie Wünsche, dann schicken Sie mir ein mail! Unter Kontakt oder hoppmann@qmgh.ch, denn Fragen kostet nichts!
Wir senden Ihnen die Produkte (Dateien) per email mit einer Rechnung zu. Ich habe die Preise nach dem Discounterprinzip festgelegt - denn "Gutes" muss nicht unbedingt teuer sein. Schauen Sie in unsere Fundgrube, dort finden Sie Gratisprogramme und Programme zum "Testen", zum "Ausprobieren" oder zur "Ansicht", die nicht bezahlt werden müssen.
Ich freue mich, wenn Sie wieder mal reinklicken.
Freundliche Grüsse
Gerhard Hoppmann
Name: Gerhard Hoppmann Wohnort: Wil, St. Gallen, Schweiz, seit 22 Jahren Geboren in: Aurich, Ostfriesland, Nierdersachsen, Deutschland Alter: 53 Jahre, Familienstand: Verheiratet, eine Tochter Ausbildung: Werkzeugmacher Dipl. Ing. Werkstofftechnik Qualitätstechnik III, SAQ, EOQ Netzwerksystemmanager Auditorenausbildung, Assessorausbildung EFQM Berufserfahrung: Projektingenieur Thermische Spritztechnik Projektingenieur Vakuumhärten und -löten Betriebsleitung Härterei (Härten, Vergüten, Vakuumhärten und -löten) Projektingenieur Aufbau QS Netzwerk Einführung SPC/QRK Projektingenieur QS-Messwesen Leitung der Qualitätssicherung eines namhaften Unternehmens Qualitätsbeauftragter Umweltschutzbeauftragter Sicherheitsbeauftragter (Arbeitsschutzbeauftragter) Einführung und Aufbau Betriebliches Vorschlagswesen, KVP, Managementsysteme Selbstständig: seit 1999 Referenzen: Aufbau diverser Managementsysteme nach ISO 9001, iclusive Zertifizierungen Aufbau intergaler Managementsysteme nach ISO 9001, ISO 14001, OHSAS 18001, inclusive Zertifizierungen Aufbau betriebliches Vorschlagswesen (bis heute die Nr. 1 im Vergleich) Aufbau KVP und Verbesserungsmanagement Aufbau Fehlermanagementsysteme, Paretoanalysen, Qualitätsregelkarten Experte für: Qualitätsmanagement nach ISO 9001 Umweltmanagement nach ISO 14001 Arbeits- und Gesundheitsschutz nach OHSAS 18001 Integrale Managementsysteme Betriebliches Vorschlagswesen, KVP Risiko- und Gefährdungsbeurteilungen Hobbies: Grosse Fahrradtouren (1.700 bis 3.500 km) Den Sommer geniessen Bücher schreiben Die Selbstständigkeit (seit 1999) Erfolgsreich Systeme einführen (Ich liebe es, wenn es funktioniert) Motto: Einfach und leicht
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Praktische Umsetzung Qualitätsmanagementhandbuch |
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QMBH (Buchauszug, ist noch in Bearbeitung) Beispiel Unternehmensgrundsätze Qualität
Qualitätsgrundsätze
Die nachfolgend aufgeführten Grundsätze leiten sich aus den Unternehmenszielen und der Unternehmenskultur ab. Das Management hat dafür Sorge zu tragen, dass sie als ständige Verpflichtung verstanden und in die Praxis umgesetzt werden.
Die Herstellung hochwertiger und sicherer Produkte ist eines der wichtigsten Unternehmensziele. Der Erhalt und Ausbau unserer Spitzenposition hat Vorrang.
Qualität dient dem Kunden. Seine Erwartungshaltung ist deshalb der Maßstab für unser Produkte und Leistungen, auch bei Vertrieb und Kundendienst.
Qualität heißt, gemeinsam definierte Anforderungen im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen "fehlerfrei" und "gleich richtig" zu erfüllen.
Die geforderten Leistungen dürfen nicht durch Qualitätseinbußen beeinträchtigt werden.
Qualität kann nur durch kooperative Zusammenarbeit abteilungsintern und bereichsübergreifend erreicht werden. Dabei bleibt die
Leistung jedes Einzelnen wichtig.
Die Qualität unserer Produkte wird auch von den Zulieferungen bestimmt. Die Lieferanten sind deshalb eng in unser
Qualitätsverständnis einzubinden.
Qualitätssicherung darf nicht mehr nur Prüfung nach Vorgabe sein, sondern
Prozessbeherrschung, nachhaltiges Abstellen von Fehlern bzw. von
Schwachstellen hat Priorität.
Die Qualität der eingebrachten Ideen und Erfahrungen zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität hat ebenfalls eine grosse Bedeutung. Aufwand und Wirksamkeit sind ständig zu überprüfen.
20.02.2011
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Beispiel Verantwortung und Befugnis |
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QMBH (Buchauszug, ist noch in Bearbeitung)
Geschäftsführung (QFGF)
Für die Qualität der Produkte, den Umweltschutz, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie den internen/externen Dienstleistungen von QFGH Productions GmbH & Co. KG ist der Geschäftsführer (QFGF) verantwortlich.
Beauftragter der obersten Leitung [Qualitäts- Umwelt- Arbeits- und Gesundheitsschutzbeauftragter ] (QFQE)
Der Leiter (in) Qualitätssicherung/Entwicklung (QFQE) ist Beauftragter der Geschäftsführung für die Qualität im Sinne der ISO 9001, für den Umweltschutz im Sinne der ISO 14001 und ist Arbeitsschutzbeauftragter im Sinne der OHSAS 18001 sowie der EKAS RL 6508.
Er/Sie ist beauftragt, das beschriebene Managementsystem ständig zu bewerten und erforderliche Maßnahmen auszuweisen bzw. der Geschäftsführung zur Entscheidung vorzulegen. Der Beauftragte der obersten Leitung überprüft permanent die Wirksamkeit des Managementsystems.
Fachbereiche
Die Abteilungsleiter und Koordinatoren der einzelnen Fachbereiche sind im
o. g. Sinne für die Erreichung ihrer Ziele selbst verantwortlich. Sie koordinieren ihre Aktivitäten im Rahmen der Zielsetzungen des Managementsystems.
Übertragung und Ausführung
Jeder Vorgesetzte ist verantwortlich für die Anforderungen, die sich für ihn aus dem Managementsystem ergeben. Weiterhin hat er in ausreichendem Masse dafür Sorge zu tragen, dass seinen Mitarbeitern die Aufgabenstellung bekannt und deren Erfüllung möglich ist. Die Ausführung von Aufgaben aus seinem Bereich kann er dem/den ihm unterstellten Mitarbeiter/n übertragen.
Seine Verantwortung für diese Aufgaben kann er jedoch nicht übertragen!
Verantwortung der Leitung ist in der Richtlinie RL 10-03 „Verantwortung und Befugnis“ und der zugehörigen Stellenbeschreibung beschrieben.
Zugehörige Dokumente
RL 10-02 Verantwortung und Befugnis
HB 1000 Handbuch Managementsystem
Organigramm
Stellenbeschreibungen
27.02.2011
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Beispiel Korrektur- und Vorbeugemassnahmen |
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QMBH (Buchauszug, ist noch in Bearbeitung)
Vorbeugende Maßnahmen Arbeitssicherheit und Umweltschutz
Alle Bereiche erstellen, wo gefordert, Risikobeurteilungen und leiten daraus entsprechende Maßnahmenpläne ab. Mindestens einmal pro Jahr werden Sicherheitsgespräche mit entsprechender Sicherheitsunterweisung durchgeführt. Für Notfälle liegen entsprechende Notfallpläne vor.
ØErmittlung der Umweltaspekte ØErmittlung von Gefährdungen
Verhütungsmaßnahmen
Um mögliche Risiken zu beurteilen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten, werden folgende Methoden zur Fehlervermeidung angewandt:
ØAudits ØLieferantenbeurteilungen ØWareneingangsprüfungen ØMaschinen- und Prozessfähigkeitsuntersuchungen ØQualitätsprüfungen ØSperrungen ØNacharbeit ØBegehungen ØSicherheitsunterweisungen ØGeplante Instandhaltung/Wartung ØÜberwachung Messmittel, Analysengeräte ØEndprüfungen der Produkte ØGetrennte Lagerbereiche für Öl und Chemikalien ØMonatssitzung mit den Themen Leistung, Verbesserung, Qualität-, Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz
Die Vorbeugemaßnahmen sind in den jeweiligen Prozessleitständen beschrieben.
Zugehörige Dokumente
QMGH Prozessleitstände
Korrekturmassnahmen
Interne Fehlermeldungen
Für die Ermittlung der Fehlerursachen und die Einleitung von Korrekturmaßnahmen, sowie deren Überwachung auf Wirksamkeit, ist der für die Maßnahme zuständige Abteilungsleiter zuständig.
Bei Schwachstellen, die durch ein Audit festgestellt werden, ist für die Überwachung der Korrekturmaßmahmen das interne Auditteam und der tangierte Abteilungsleiter zuständig.
Kundenreklamationen / Schadensberichte
Eingehende und zu bearbeitenden Reklamationen und Garantieleistungen werden von QFQE bearbeitet. QFQE erstellt einen "Technischen Schadensbericht, und leitet diesen an die Geschäftsführung und an den jeweiligen Abteilungsleiter weiter. Nach der Ursachenanalyse werden bei Notwenigkeit Korrekturmaßnahmen eingeleitet.
Für die systematische Erfassung, Meldung, Auswertung und Einleitung von Korrekturmaßnahmen ist die Qualitätssicherung zuständig.
Die Korrekturmaßnahmen sind in den jeweiligen Prozessleitständen beschrieben.
Zugehörige Dokumente
QMGH Prozessleitstände
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Planung und Ziele (QMHB) |
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Planung, Ziele, Programme und Aspekte Q, US, AS, GS
Die Fertigung und Montage werden durch die Arbeitsvorbereitung (AVOR) geplant und gesteuert. Die Qualitätssicherung erstellt entsprechende Prüfpläne für die notwendigen Qualitätsprüfungen.
Weitere Planungen:
Jahresplanung Menge
Jahresplanung Material, Komponenten (Beschaffung)
Monatsplanung Fertigung, Montage
Auditplanung (Planung für vier Jahre)
Schulungsplanung
Planung Instandhaltung
Sachkostenplanung
In den Prozessleitständen werden entsprechende Programme (Q, US, GS, AS) für Vorgaben, Aktionen und Kosten erstellt.
Ziele werden TOP – DOWN vereinbart und in den Prozessleitständen wird permanent die Zielerreichung beurteilt (Ampel, Radar, Erfüllungsgrad).
Die Aspekte für (Q, US, AS, GS) werden ermittelt und in den Prozessleitständen dargestellt.
Zugehörige Dokumente
QMGH Prozessleitstände
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Beispiel Geltungsbereich |
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Beispiel Geltungsbereich
Geltungsbereich
Der Geltungsbereich des
Managementsystems von QMGH
bezieht sich auf die gesamte
Firma QMGH und die hergestellten
Produkte.
Branche: Metallverarbeitung 20.02.2011
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Beispiel Ausschlüsse |
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Eine Entwicklung gemäß
der ISO 9001, Normpunkte
7.3, 7.3.1, 7.3.2, 7.3.3,
7.3.4, 7.3.5, 7.3.6 wird
bei QFGH nicht gemacht.
Die o. g. Normpunkte
werden vom
Q-System
ausgeschlossen.
Unter Entwicklung
verstehen wir:
ØNeue Materialien, Stoffe, Komponenten ØNeue Verfahren Fertigungstechnologien, 27.02.2011
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Beispiel Begriffe |
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Beispiele für Begriffe, Abkürzungen BU: Betriebsunfall AFO: Arbeitsfolgen AS: Arbeitsschutz BA: Betriebsanweisung EN: Europäische Norm GS: Gesundheitsschutz GBU: Gefährdungsbeurteilung ISO: Internationale Standard Organisation MFU: Messmittelfähigkeits- untersuchung NBU: Nicht Betriebsunfall MR: Managementreview PB: Prozessbeschreibung PE: Personal PF: Plan, Formular QB: Qualitätsbeauftragter QM: Qualitätsmanagement QMHB: Handbuch RBU: Risikobeurteilung PM: Produktionsmenge US: Umsatz NA: Nacharbeiten (Anzahl) BS: Betriebsstunden SK: Sachkosten
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Beispiel Ziele |
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Einge Beispiele: Produktionsmengen Anzahl Nacharbeiten Anzahl Sperrungen Anzahl Fehler Ausfallzeiten Krank Ausfallzeiten BU Ausfallzeiten NBU Produktivität Anzahl Betriebsstunden Menge an Ausschuss Sachkosten Anzahl Verbesserungsvorschläge Anzahl Reklamationen Anzahl Garantiefälle Anzahl Arbeitsunfälle Aber auch möglich sind: Umsatz Absatz Lieferfähigkeitsgrad Lagerbestand Lagerreichweite Prämien VV Einsparung VV Daraus lassen sich einige Kennzahlen berechnen, z. B.: Fehlerkosten Fehlerkosten/Einheit Qualitätsverlustkosten Ausschusskosten Nacharbeitskosten Reklamationsquote Garantiequote Arbeitsunfälle/Stunde ppm Kennzahlen pro Einheit Kennzahlen pro Betriebsstunde Kennzahlen pro Mitarbeiter Kennzahlen in % usw. QMGH Prozessleitstand mit Ampelvisiualiserung Erfüllungsgrad Radar Diagramme und Trends und vieles mehr.
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Beispiel Messmittelüberwachung |
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